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Die Kappenwindmühle ist eine von drei Mühlen im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Foto: LWL/Jähne

„Es klappert die Mühle...“

Anschauliches Lernen in technischen Baudenkmälern

NRW – Anlässlich des Deutschen Mühlentages öffnen am Pfingstmontag zahlreiche Mühlen, Hämmer und Wasserkraftanlagen ihre Tore. Auch im Rheinland und Westfalen-Lippe erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Einblicke in das traditionelle Müllerhandwerk können jedoch nicht nur während des Aktionstages gewonnen werden. Viele Mühlen in NRW laden ganzjährig Interessierte zur Erkundung ein. Als außerschulische Lernorte vermitteln sie Wissen über jahrhundertealte Formen der Energiegewinnung und -nutzung. Besonders eindrucksvoll sind in den vielerorts noch funktionstüchtigen Anlagen Vorführungen des Mahlbetriebs, der Hammertechnologie und der Wasserkraftnutzung.

Wie früher mit Wasserkraft Papier hergestellt wurde, zeigt zum Beispiel die Papiermühle Alte Dombach des LVR-Industriemuseums in Bergisch Gladbach. Wer Lust hat, kann sich selbst als Papiermacher versuchen und seine Geschicklichkeit mit dem Schöpfrahmen erproben.



Den Weg vom Korn zum Mehl sowie vom Mehl zum Brot können große und kleine Besucherinnen beispielsweise in der Mühle Bohle in Lotte, der Windmühle Westhoyel bei Melle oder auf dem Museumshof auf dem Braem in Gescher nachvollziehen. Zentraler Bestandteil des museumspädagogischen Angebots ist die Getreideverarbeitung ebenfalls im Kindermuseum „Klipp Klapp“. Das Museum im Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde spielt bereits in seinem Namen auf sein Herzstück – eine historische Wassermühle – an: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...“



Text: Katharina Schunck

Publikationsdatum: 13.05.2016

Themen: Lernort-Portraits, außerschulisch Lernen